Die am meisten unterschätzten Städte in Deutschland die Sie besuchen sollten

Deutschland – das Land der Dichter und Denker. Deutschland – das Land mit Nordseeküste und Alpen. Deutschland – das Land der Autobahn, der Kohlekultur im Pott und der multinationalen Welt in Berlin. Deutschland ist eine ganze Menge und hat für jeden was dabei, egal ob Familienurlaub am Strand, Apresski in der Berghütte oder Städtetrips in die Millionenmetropolen Hamburg, Köln oder München. Das ist soweit bekannt, aber was vielleicht ein wenig untergeht sind all die anderen, faszinierenden Orte und Städte in Deutschland, die zu Unrecht noch nicht so die Aufmerksamkeit bekommen haben. Das hat aber auch zum Vorteil, dass diese Plätze noch nicht so sehr von Touristen umzingelt sind und man in angenehmer Ruhe alles ansehen und erkunden kann. Wir möchten Ihnen nun einige der Städte in Deutschland vorstellen, die bislang noch recht unterschätzt wurden. Es ist an Ihnen, sich dann selbst ein Bild zu machen.

Wismar – vielleicht eine der schönsten Städte im Hansebund, in Mecklenburg Vorpommern gelegen. Hier lässt sich so richtig erkennen, was das nordische Leben so besonders und friedlich macht. Außerdem ist es aus Wismar auch nur einen Katzensprung in die anderen schönen Städte des Nordens, Schwerin und die Hansestadt Lübeck – man kann also vieles in nur wenig Zeit ansehen.

Celle – wir befinden uns immer noch im Norden Deutschlands, jetzt aber in Niedersachen. Hier kommen Fans und Liebhaber von Fachwerkhäusern voll auf ihre Kosten, daher überrascht es auch nicht, dass die „Deutsche Fachwerkstraße“ hier entlang läuft. Zwischen Hamburg und Hannover gelegen bietet sich Celle für einen Tagesausflug an.

Trier – an der wunderschönen Mosel gelegen lädt die älteste Stadt Deutschlands dazu ein, eine einzigartige Kombination aus römischer Geschichte und Moderne zu erleben. Der Stadtkern erinnert an den Hansebund, hat allerdings nichts damit zu tun, aber auch Fachwerk findet man hier zuhauf.

Görlitz – von der ältesten Stadt Deutschlands geht es zur östlichsten: Görlitz. Man kann, wenn man denn möchte, durch die Lausitzer Neiße ans andere Ufer nach Polen schwimmen. Oder man erfreut sich an den vielen verschiedenen Baustilen, die die Besucher von der Renaussance zum Barockstil, und vor späten Gothik bis hin zum Art Nouveau mitnimmt – Görlitz bietet alles.

Fulda – strategisch klug im Herzen der Bundesrepublik gelegen, bietet Fulda allen Freunden von hochwertiger Architektur einen idealen Anlaufspunkt. Besonders die Kathedrale ist hier zu erwähnen, das Wahrzeichen der – touristisch noch recht unerschlossenen – Stadt in Hessen.

Quedlingburg – zum Abschluss dieser Liste darf natürlich ein Ort mit einem malerischen Schloss nicht fehlen. Hier ist Quedlingburg, mit seiner wunderschönen Burg, die überraschenderweise die ganzen Horror des 20.Jahrhunderts schadlos überstanden haben und nun ein Tor in die Vergangenheit, besonders zum Mittelalteru und der Rennaissance.

Wie Sie sehen hat Deutschland auch abseits der bekannten Orte eine Menge herrlicher Flecke, die Sie unbedingt mal abklappern sollten, wenn Sie schon mal in der Nähe sind.

Warum Sie Osteuropa auskundschaften sollten

Es gibt viele Gründe, Osteuropa zu besuchen. Doch welche Länder gehören zu Osteuropa? Geografisch gesehen sind es Russland, Weißrussland, die Ukraine und Moldawien.

Doch in den Köpfen der Westeuropäer gilt wohl eher noch die Grenzziehung des „Eisernen Vorhangs“: Es geht um die Länder des ehemaligen Ostblockes: Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die baltischen Staaten und der Balkan. Diese Staaten gehören inzwischen zur EU oder sind Beitrittskandidaten. Das vereinfacht das Reisen: gleiche Währung, kein Visum.

Geschichtlich und kulturell war Europa mit diesen Ländern bis vor der Zeit des „Kalten Krieges“ eng verknüpft. Mitglieder der Königshäuser vermählten sich miteinander, Menschen von da und dort liessen sich nieder, darunter bekannte Schriftsteller, Architekten, Zuckerbäcker, Bauern.

Die Landschaften

Hier gibt es noch unverbrauchte Landschaften, die im eng bebauten, hoch industrialisierten Westen rar geworden sind: immense Weiten, unberührte Wälder, weite Seen, kristallklares Wasser in Fjorden, hohe Berge und abgelegene Täler. Das Nachbarland Polen lockt zum Beispiel mit den Ostseestränden, zahlreichen Seen, sowie im Süden mit den Karpaten und der Tatra, wo im Winter Ski gefahren wird. Die flachen Weiten Ungarns, durch welche die Donau fließt, und seine Seen sind bekannt – doch westlich und östlich davon gibt es auch ein Mittelgebirge. Natur pur ist das große Plus Rumäniens und ideal für Aktivsportler. Badefreunde finden auch herrliche Strand- und Küstenlandschaften am Schwarzen Meer.

Reiche Kultur

Burgen, Schlösser und Museen finden ihre Bewunderer vor allem in den Ländern der ehemaligen Kaiserlich-Königlichen Donaumonarchie. Doch auch der Balkan und die Länder des Baltikums bergen alte historische Städte, die es lohnt zu besuchen. So vielfältig, wie die Sprachen all dieser Länder sind, so vielfältig präsentieren sich auch die Speisen: beeinflusst von der böhmisch-ungarischen Küche bis herzhaft und rustikal lässt sich alles finden.

Kaufkraft

Je weiter diese Länder von Westeuropa entfernt sind, umso ärmer sind sie. Der Großteil der Bevölkerung lebt von der Agrarwirtschaft. An manchen Orten gibt Tourismus nur in bescheidenem Rahmen. Die Bevölkerung vor Ort profitiert direkt von den Besuchern. Umgekehrt bedeutet dies, dass Reisen in diese Länder für den Westeuropäer äußerst günstig sind.

Verständnis und Austausch

Eine Reise in eines der Länder Osteuropas bedeutet auch, die eigene Vergangenheit beziehungsweise jene seiner Vorfahren zu Entdecken. Manch ein Besucher mag sich der Erzählungen der Großeltern erinnern, sei es vom Krieg, sei es vom einfachen Leben auf dem Land oder in Dörfer und Städten, in denen Fußgänger noch nicht motorisierten Fahrzeugen weichen mussten. Er mag auch über die unberührte Landschaft sinnen, die es hier noch gibt, und was in Westeuropa daraus geworden ist. Der Besucher mag auch über die einfacheren Häuser auf dem Land staunen und wie die Bevölkerung dort lebt. Vielleicht so, wie das in Westeuropa vor ein paar Jahrzehnten auch noch war. Auf jeden Fall trägt ein Besuch zu mehr Verständnis bei. Nichts wie hin, also!

Ungeschliffene Diamanten in der Nachbarschaft

Anfang des Jahres stehen bei vielen die ersten zaghaften Urlaubsplanungen an. Man macht sich Gedanken, wohin man verreisen möchte. Oft besucht man weitentlegene Destinationen – New York, Tokyo, Kenia. Alles schon bereist. Aber den Nachbarn, den kennt man kaum.

Schauen wir uns doch also dort einmal etwas genauer um:

Apfelstrudel, Wiener Prater und Wolfgang Amadeus Mozart. Das kennen wir von Österreich. Doch daneben gibt es so viel Unbekanntes zu entdecken. Die untenstehende Top 5 soll inspirieren, Lust darauf machen, das Alpenland zu entdecken. Abseits der bekannten Touristenpfade, nahe an der Natur, nahe an der Kultur begeben wir uns auf Entdeckungsreise. «Ankommen und Aufleben», so lautet der Slogan von Austria Tourismus. Tauchen wir ein in die fünf unbekannten Perlen, die ungeschliffenen Diamanten von Falcos Heimat:

  1. Gmunden in Oberösterreich.

Idyllisch liegt die Kleinstadt in Oberösterreich. Ein See, ein Schloss und hohe Berge. Mehr braucht man nicht, um sich in diesen lieblichen Ort während eines verlängerten Wochenendes zu verlieben. Die Stadt liegt am Traunsee, der sommers viele Möglichkeiten bietet, seinen Hobbies zu frönen. Das Dampfschiff «Gisela» lässt bestimmt die Herzen von kleinen und grossen Jungs höherschlagen, ebenso dürfte für die technikaffinen Besucher die steilste Strassenbahn Österreichs von Bedeutung sein. Wer es sportlich mag, nimmt am Bergmarathon statt, dieser führt über 70km um den See und mit Höhenunterschieden von 4500 Meter ist der Muskelkater am nächsten Tag garantiert.

  1. Aflenzer Bürgeralm

Für die Schneebegeisterten unter Ihnen haben wir die Bürgeralm herausgesucht. Ein kleines, aber feines Skigebiet, das mit acht Kilometern Pisten, günstigen Preisen und einer Panoramaabfahrt aufwartet. Für Gross und Klein ein aussergewöhnliches Erlebnis ist die Fackelwanderung, die regelmässig durchgeführt wird, man kann natürlich auch Winterwanderungen machen und rodeln. Definitiv ein Muss im nächsten Winter! In nur zwei Stunden kommen Sie mit dem Auto aus Wien nach Aflenz, wer es umweltfreundlicher mag, reist mit dem Zug innert drei Stunden aus der Hauptstadt an.

  1. Bregenz

Der herrliche Blick vom Hafen, weit über den Bodensee, dem grössten Gewässer Mitteleuropas, die einzigartige Lage im Dreiländereck, die bekannten Openair-Opernfestspiele, der Pfänder und das Kunstmuseum machen diese Stadt einen Besuch wert. Die ÖBB fährt die Stadt am See mehrmals täglich mit modernen Railjets an.

  1. Esperantomuseum

Die Nummer 2 der Hitliste belegt ein Museum, welches aussergewöhnlich ist: Nicht nur beherbergt es die grösste Fachbibliothek geplanter Sprachen, sondern gibt auch einen Einblick in verschiedene erfundene Sprachen. Wer schon immer einmal mehr über Esperanto oder die Lingua Ignota Hildegard von Bingens wissen wollte oder seine Kenntnisse der Startrek-Sprache «Klingon» aufpolieren möchte, ist hier richtig! Ĝis por nun!

  1. Attersee

Der grösste ganz in Österreich liegende See wartet mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten auf. So kann man dort Tauchen, Segeln, es fahren auch Ausflugsschiffe und einmal im Jahr kann man den See sogar auf dem Rad umrunden. Der See gilt als fischreich. Man kann also sicher sein, in den umliegenden Restaurants die eine oder andere Delikatesse zu verköstigen. Bequem erreichen kann man den Attersee mit dem Zug aus Vöcklamarkt, welches an der Westbahn liegt und somit problemlos von Wien, Linz oder Salzburg erreicht werden kann.